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By Harald Wiebke

Die Diskussion in Fachkreisen und in der Öffentlichkeit über diese paintings von Finanzinnovationen läßt deutlich gegensätzliche Einschätzungen erkennen. Euphorischen Urteilen stehen Befürchtungen in Richtung auf Destabilisierung der Finanzmärkte gegenüber. In dieser Gegensätzlichkeit der Urteile äußert sich unvollkommene details sowohl über das technische Funktionieren als auch über die Bedeutung der Indexterminkontrakte für die volkswirtschaft­ lichen Steuerungsleistungen unserer Finanzmärkte. Die Arbeit von H. Wiebke verspricht hier einen begrüßenswerten Beitrag zur grundsätzlichen Klärung des Bildes und zur Abrundung des Urteils. Sie entstand vor dem Hintergrund des US-Börsenkrachs von 1987 und der Regulierungsvorschläge bezüglich der Terminkontraktmärkte, zu denen das damalige Geschehen Anlaß gab. Mit der starken Betonung der Risikoallokation und der Interdependenzen zwischen den Aktienmärkten und den Märkten für Aktienindexterminkontrakte liefert der Verfasser einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis der damaligen Ereignisse und er verdeutlicht die Fragwürdigkeit mancher Regulierungsvorschläge. Die Aufnahme des Handels mit Indexterminkontrakten an der DTB in Frankfurt im Herbst 1990 verleiht der vorliegenden Veröffentlichung hohe Aktualität.

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Aktienindex-Terminkontrakte: Destabilisierende Instrumente des Portfoliomanagements?

Die Diskussion in Fachkreisen und in der Öffentlichkeit über diese paintings von Finanzinnovationen läßt deutlich gegensätzliche Einschätzungen erkennen. Euphorischen Urteilen stehen Befürchtungen in Richtung auf Destabilisierung der Finanzmärkte gegenüber. In dieser Gegensätzlichkeit der Urteile äußert sich unvollkommene details sowohl über das technische Funktionieren als auch über die Bedeutung der Indexterminkontrakte für die volkswirtschaft­ lichen Steuerungsleistungen unserer Finanzmärkte.

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Vgl. FA. HAYEK (1945), The Use of Knowledge in Society, Tbe American Economic Review, 35, 1945, S. 526 ff. Vgl. W. GRANGER/O. MORGENSTERN (1970), S. 37. - 38- tionen beinhaltet(49). Auf den Finanzmärkten bezeichnet man Wertpapierkurse dann als informationseffizient, wenn sie alle im Hinblick auf die zukünftigen Erträge rele- vanten Informationen widerspiegeln: ".. efficiency .. "(50). Für einen Anleger wäre es in diesem Fall nicht von Nutzen, seinerseits knappe Ressourcen zur Verbesserung seines Informationsstandes einzusetzen, da ja bereits alle Informationen in den Kursen enthalten sind(51).

K. BOReH (1969), S. 77. Diese Eigenschaft hat zur Konsequenz, daß zwei Anleger mit dem gleichen Grad der (absoluten) Risikoaversion, aber unterschiedlich großem Vermögen das mit dem Kauf eines bestimmten Finanzaktivums verbundene Risiko subjektiv gleich hoch bewerten bzw. daß ein Anleger ein bestimmtes Risiko immer gleich beurteilt, unabhängig wie hoch sein Vermögen ist. h. es gilt: er = - U I I (Y) /U I (Y). Vgl. W. PRATT (1964), Risk Aversion in the SmaU and in the Large, Econometrica, 32, 1964, S.

51 Auf dieses sog. "Informationsparadoxon" weisen GROSSMAN/STIGUTZ in mehreren Publikationen hin: Wenn ein Preis informationseffizient se~ lohne es sich nicht, kostspielige Ressourcen zur Informationsbeschaffung einzusetzen. Wenn jedoch keine Ressourcen zur Informationsbeschaffung eingesetzt würden, könne der Preis auch nicht alle existierenden Informationen widerspiegeln, es sei denn, Information wäre ein freies Gut. Vgl. SJ. E. STIGUTZ (1980), S. 393, 404. 52 Vgl. F. FAMA (1970), S. 383 ff. 53 Vgl.

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